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Formel E holt COMSOL für verknüpfte Simulationen an Bord

Die mehrjährige Partnerschaft soll elektrische, thermische und mechanische Fragestellungen gemeinsam betrachten.

Archiv: Das Formel-E-Feld beim Rennstart in Tokio, 30.03.2024.
Archiv: Das Formel-E-Feld beim Rennstart in Tokio, 30.03.2024. · Morio · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Ausschnitt

Die Formel E hat eine mehrjährige Partnerschaft mit COMSOL angekündigt. Das Unternehmen wird offizieller Partner für Multiphysik-Simulation. Gemeinsam wollen die technischen Teams Probleme untersuchen, bei denen verschiedene physikalische Effekte miteinander zusammenwirken.

In einem elektrischen Rennfahrzeug hängen etwa Temperatur, elektrische Systeme, Strömung, Struktur und Batterie eng zusammen. Eine Änderung in einem Bereich kann andere beeinflussen. Die Simulation soll helfen, diese Zusammenhänge systematisch zu verstehen, statt sie nur getrennt zu betrachten.

Neben der klassischen Entwicklungsarbeit nennt die Mitteilung auch Anwendungen und digitale Zwillinge als mögliche Arbeitsfelder. Solche Werkzeuge könnten technische Erkenntnisse weiteren Beteiligten zugänglich machen. Konkrete Ergebnisse oder messbare Zeitgewinne werden in der Bekanntgabe noch nicht ausgewiesen.

Für die Serie ergänzt die Kooperation damit die Arbeit rund um ihre Technologieplattform. Eine Partnerschaftsankündigung ist jedoch noch kein Nachweis, dass ein bestimmtes Problem bereits gelöst wurde. Entscheidend wird sein, welche nutzbaren Erkenntnisse aus der gemeinsamen Anwendung entstehen und wie sie in den Entwicklungsalltag einfließen.

Quellen

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